Über das Fach Biologie

Biologie - ein echt lebendiges Fach!

Was kann Schule leisten, um junge Menschen für die Naturwissenschaften zu begeistern?  Schließlich werden Berufe aus dem Bereich der „MINT“-Fächer (also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) künftig eine noch größere Rolle in der Arbeitswelt spielen.

Guter Unterricht ist mit Sicherheit die Basis, um Interesse und Motivation für diese Fächer fördern. Darüber hinaus ist aber auch die Verknüpfung mit der Berufspraxis im naturwissenschaftlichen Bereich ein wichtiger Hebel, um den Schülern eine Vorstellung davon zu ermöglichen, wie sich Biologie und Chemie als Studium oder in der Arbeitswelt anfühlen.  Im vergangen Schuljahr durften unsere Schüler in verschiedenen Jahrgangsstufen immer wieder die Schulbank mit dem anderen Lernorten tauschen und die faszinierende Naturwissenschaft Biologie mit allen Sinnen erleben.


W Seminar Aquatische Ökosysteme Laborarbeit am Ammersee       

 Ausflug für die Spendensammler des Bund Naturschutz

Besuch des Helmholtz Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen Biokurs Q11     

Botanik live erleben die Schulgarten AG 2015

Das Herbarium Grundlage für die Artenkenntnis in Botanik          

Grünland ein neuer Schwepunkt in der 5. Jahrgangsstufe
 
Lernort Wald in der Unterstufe     

Molekulargenetik Schülerpraktikum an der LMU 2016

W Seminar Aquatische Ökosysteme Freilandarbeiten am Ammersee     

 Besuch der Wissenschaftstage W Seminar Biologie



Ziele des Biologieunterrichts:

Biologie, die „Lehre vom Leben“, gilt heutzutage - unabdingbar mit Chemie und Physik vernetzt - als exakte Naturwissenschaft, die der Komplexität der Lebewesen mit all ihren einzigartigen Merkmalen gerecht zu werden versucht. Entsprechend dieser Komplexität haben in den letzten Jahren neben den klassischen Teildisziplinen Botanik, Zoologie und Humanbiologie auch die Wissenschaftszweige Biotechnologie und Bionik zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Als eine der zentralen Aufgaben des Biologieunterrichts am Gymnasium gilt es, in dieser Fülle von Fachgebieten durch die Vermittlung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge jeden Schüler zu einer positiven Grundhaltung gegenüber dem Leben und der Übernahme von Verantwortung für den Erhalt und die Gestaltung seiner eigenen Umwelt zu erziehen. Neben dem kognitiven Erkenntnisgewinn lernt der Schüler im Biologieunterricht anhand von eigens durchgeführten Experimenten und entsprechenden Unterrichtsgängen empirisch naturwissenschaftliche Denkstrukturen und Fähigkeiten zu erwerben und anzuwenden.

In der Unterstufe wird der Schüler im Fach Natur und Technik an die experimentelle naturwissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt, wobei thematisch die Betrachtung des Menschen, der Wirbeltiere und der Blütenpflanzen im Vordergrund steht. Besondere Bedeutung kommt in der Jahrgangsstufe 5 auch der Gesundheits-, Familien- und Sexualerziehung sowie der Suchtprävention zu.

Darauf aufbauend werden in der Mittelstufe die gewonnenen Kenntnisse in diesen Bereichen vertieft und gemäß dem zunehmenden Abstraktionsvermögen der Jugendlichen auf komplexere Themen wie Evolution, Genetik, Ökologie, Zellbiologie und Physiologie des menschlichen Körpers ausgeweitet.


In der Oberstufe sollen die Schüler ein vertieftes Verständnis von Lebensvorgängen auf zellulärer und molekularer Ebene (Neurobiologie und Genetik) und die Fähigkeit zum Denken in Systemzusammenhängen (Ökologie, Ethologie, Evolution) erwerben. Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren moderner Wissenschaftsdisziplinen der Biologie (Gentechnologie, Bionik) sollen diskutiert werden, so dass der Schüler verstärkt an eine wissenschafts-propädeutische Arbeitsweise herangeführt wird.

Grundwissen und Lehrpläne der einzelnen Jahrgangsstufen:


Aktionen und Initiativen im Schuljahr:

  • Praktikum zur Gewässeruntersuchung an der Ökostation Wartaweil für die Jahrgangsstufe 10
  • Für interessierte SchülerInnen besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der internationalen Biologieolympiade