Selbstdarstellung im Stil Roy Lichtensteins

Laura NolteWer kennt ihn nicht: Roy Lichtenstein und seine Kunstwerke der Pop Art. Dem amerikanische Künstler, neben Andy Warhol wohl der bekannteste Vertreter dieser Kunstrichtung, gelang 1961 mit dem Bild „Look Mickey“ der Durchbruch. Sein Stil wurde „der industrielle Stil des gedruckten Comics“ genannt, wie man in Wikipedia nachlesen kann.

Der Kunstkurs der Q12 befasste sich in seinen letzten Aufgaben vor dem Abitur mit eben diesem Künstler und seiner Stilrichtung.
Die Schülerinnen und Schüler photographierten sich gegenseitig, bearbeiteten die Photos und überarbeiteten sie anschließend mit Markern und Farben. Dabei lehnten sie sich an die von Lichtenstein als Experiment mit Kaugummibildern gestartete Idee an.
Jenny Weiß
Wie er brechen die Kollegiaten mit den Traditionen der Malerei und imitieren die industrielle Drucktechnik und verwenden die aus den Comics bekannten Sprechblasen in ihren Werken.


Lichtenstein antwortete einst auf die Frage, ob er seine Pop Art als Revolution gegen die klassische Malerei verstanden habe: „Ich würde es eine stilistische Revolte nennen. Ich habe den abstrakten Expressionismus geliebt und mich eine Weile sogar selbst als abstrakten Expressionisten gesehen, obwohl das außer mir wohl niemand sonst so sah. Ich habe dann allerdings etwas entdeckt, das stilistisch genau das Gegenteil war: harte Linien, Rasterpunkte, plakative Farben, also alles, was den Expressionisten zuwider war.“

Ramon Geerken


Unsere Schülerinnen und Schüler haben diese „stilistische Revolution“ gekonnt durchgeführt!

Alexander Richter



Melina Pantis






Text: Suse Fritzenschaft/ Bilder: Ramon Geerken, Laura Nolte, Melina Pantis, Alexander Richter und Jenny Weiß